Masutatsu Oyama
Der Gründer des Kyokushin Karates, Sosai Masutatsu Oyama, wurde 27. Juli 1923 in einem südkoreanischen Dorf geboren. Ab dem neunten Altersjahr erhielt er Unterricht im chinesischen Kempo. 1938 reiste er nach Japan, wo er im Judo und Boxen unterrichtet wurde. Während dieser Zeit lernte er Grossmeister Gichin Funakoshi kennen und nahm über mehrere Jahre an dessen Unterricht teil. Parallel dazu bildete er sich im Judo sowie auch im Gojo - Ryu - Karate weiter. Die Entscheidung, den Rest seines Lebens dem Weiterverbreiten des Karatewissens zu widmen, bewog ihn, mehrere Monate in totaler Einsamkeit in Tempeln in den Bergen Japans zu verbringen. Er setzte sich den verschiedensten Anforderungen der Kampfkunst aus, indem er Tag und Nacht trainierte und nach den Zengrundlagen meditierte. 1951 kehrte er in die Zivilisation zurück und eröffnete das erste Oyama- Dojo in Tokyo. Im Verlaufe der Zeit fügte Sosai Oyama all seine erlernten Budokünste zusammen, indem er die effizientesten Techniken ins Prüfungsprogramm aufnahm. Die Zusammenlegung dieses Wissens führte dazu, dass er "seine Unterrichtsmethode" Kyokushin Karate nannte. Über die folgenden Jahrzehnte bildete er unzählige Karatekas aus. Am 26. April 1994 starb Sosai Masutatsu Oyama, 10. DAN, in Tokyo.













