Das Kämpfen mit blossen Händen und Füssen ist wohl so alt wie die Menscheitsgeschichte. Die Spuren eigentlicher Kampfschulen lassen sich bis zum antiken Griechenland, dem alten Ägypten der Pharaos, dem Süd- und Mittelamerika der Mayas, dem China der ersten Dynastien oder auch zum Indien zu Lebzeiten Buddhas zurückverfolgen.
Erst mit der Weiterentwicklung zu einer eigentlichen Kampfkunst und dem Begriff des BUDO, dem Weg des Kriegers, wurden die Kampfkünste zu einem System verdichtet, welches mehr ist als blosses kämpfen. Die Geisteshaltung, mit welcher die Kampfkünste ausgeübt wird, hängt seither eng zusammen mit der Lebensführung des BUDOKA, des Kampfkünstlers.
Für das KARATE-DO war es Gichin Funakoshi, welcher das Karate von Okinawa nach Japan brachte und es von einer Geheimkunst, welche von Generation zu Generation weiterentwickelt wurde, zu einem modernen System verdichtete. Er gilt als Urvater des moderen Karate. |